Impulse

Kleine verborgene Hinweise

Die Weihnachtsgeschichte trägt mehr, als ein einziges Lesen hergibt. Hier sammeln sich kleine Zeichen, die man leicht überliest und die alles noch einmal aufgehen lassen, wenn man sie einmal gesehen hat.

  • Das Haus des Brotes

    Bethlehem heißt übersetzt „Haus des Brotes“, Beth-Lechem. In diesem Haus wurde er geboren, der später sagen wird: „Ich bin das Brot des Lebens“ (Johannes 6,35). Und gelegt wurde er nicht in ein Bett, sondern in einen Futtertrog, an den Ort, wo das Futter liegt, wovon man lebt. Das Brot des Lebens, im Haus des Brotes,…

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  • Die Windeln als Zeichen

    Der Engel gibt den Hirten ein Erkennungszeichen: „ein Kind, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegend“ (Lukas 2,12). Für gewöhnliche Ohren ein rührendes Detail. Für diese Hirten eine Ansage in ihrer eigenen Sprache. Auf den Feldern um Bethlehem wurden Lämmer versorgt, und wer neugeborene, besonders reine Lämmer schützen wollte, wickelte sie behutsam in Tücher, damit…

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  • Der ganze Himmel für eine Handvoll

    Als es geschah, sang nicht ein Engel, sondern „die Menge der himmlischen Heerscharen“ (Lukas 2,13). Der größte Chor der Weltgeschichte, und das Publikum: ein paar Hirten am Feuer. Der Himmel schickt seine gewaltigste Ankündigung an die wenigsten Zuhörer. Weil es zählte, dass ausgerechnet diese, die ein reines Lamm erkennen konnten, die Ersten waren.

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  • Gott hat gelernt

    Ein Satz, an dem man hängen bleibt: „Und obwohl er der Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt“ (Hebräer 5,8). Der, der alles weiß, lernt. Nicht weil ihm Wissen fehlte, sondern weil er das Menschsein nie von innen durchlebt hatte. Erst als er selbst einer wurde, kannte er es so,…

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